Reinfall, Schneefall, Wüste und auf alten Spuren.

08.04.2014 – 10.04.2014

8.4. Der Morgen begann feierlich, mit “Geburtstagstorte”.

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Meine liebe Frau ist nun 55!!! Um zu testen ob es mit 55 noch genau so gut geht (das Wandern) ging es voller Elan, ausgerüstet mit Gummischuhen und wasserdichtem Sack, die wenigen Meter zur Schlucht von Saklikent. 5 TL Eintritt und hinein. Nach 100m auf befestigten Stegen war jedoch an einigen Sitzgruppen schon wieder Schluss. Darüber waren wir zwar durch unser Reisebuch vorinformiert, jedoch heißt es da, man kann an einem Seil gesichert, eine “Schlüsselstelle”, an der sich der Fluss teilt, überqueren. Vom Seil waren allerdings nur noch die Befestigungsösen vorhanden. Nach einem vergeblichen Versuch diese Stelle ohne Seil zu passieren, (uns erschien die Strömung bei hüfthohem Wasser zu riskant) haben wir frustriert den Rückzug angetreten.

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Entschädigung brachte uns dann die Weiterfahrt auf einsamen, schmalen, sich hoch in den Taurus schraubenden Gebirgspisten, mit wieder herzlichen Begegnungen mit den Bergbauern.

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Am späten Nachmittag erreichten wir Patara. Dieser kleine Küstenort wird hauptsächlich von Backpackern besucht, da er am “Lykischen Wanderweg” liegt. Entsprechend gemütlich ist hier auch die Atmosphäre. Wir sind noch ein Stück außerhalb des Ortes zu den Dünen von Patara gefahren. Hier hoch über der Küste mit Blick auf diese Sandberge, kommt wirklich etwas Wüstenfeeling auf.

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Nach einer 2-stündigen Wanderung durch dieses Sandmeer haben wir uns noch auf die Räder geschwungen und sind zurück ins Dorf zum Abendessen gefahren.

9.4. Heute haben wir mit dem Küstenort

Kas, wieder einen, nach unserer Meinung, Urlaubs-Geheimtipp  entdeckt. Wer Ferien in familiärer Atmosphäre und ohne großen Rummel genießen will, ist hier richtig. Folgende Bilder vermitteln hoffentlich ein wenig unsere Eindrücke.

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Auf der Weiterfahrt, wieder hinein in die Berge, erlebten wir einen kleinen Wintereinbruch. Bei einem Gewitter fiel plötzlich heftig Schnee, sodass sich fast eine geschlossene Schneedecke bildete.

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Ein Glück, das wir Allwetterreifen fahren. Der Spuk war bald vorbei und am Meer schien wieder die Sonne. Am späten Nachmittag kamen wir zufällig zu einem Stapellauf eines Schiffes. Das war ein sehenswertes kleines Spektakel mit großen Problemen. Das Schiff kam erst im 4.Anlauf unter großen Geschrei zu Wasser und wir dadurch erst in der Dunkelheit zu unserem Übernachtungsplatz.

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10.4. 30 Km in 8 Stunden, das war das Ergebnis des heutigen Tages. Es ging immer entlang der sich unmittelbar an der Küste entlang windenden kleinen Küstenstraße, welche über weite Strecken auch Teil des Lykischen Wanderweg ist. Wir kamen nicht voran, weil uns immer neue Traumbuchten regelrecht zum Verweilen gezwungen haben, um zu baden oder zumindest ein wenig zu genießen. Das Tagesziel für diesen Tag war Cirali. Hier waren wir bereits vor 20 Jahren mit unseren beiden Kindern im Bungalow und einem kleinen Mietwagen. Es war damals sehr schön da und wir wollten unbedingt sehen, was hat sich in dieser Zeit verändert. Zuvor jedoch ging es zu einem kleinen Flusstal. Hier gab es zu dieser Zeit ein uriges Aussteigercamp. Die Leute wohnten in Baumhäusern und alten, zu Wohnmobilen ausgebauten, LKw`s. Die Siedlung gibt es zwar noch, aber heute vollkommen kommerziell genutzt. Es reihen sich Lokale und Unterkünfte auf großer Länge aneinander. Man muss aber trotzdem sagen, diese Siedlung hat, nicht nur durch ihre ausgefallene, urige Bauweise, immer noch etwas Besonderes. Zumindest für junge Leute eine sehr verlockende Sache. Neben vielen sportlichen Möglichkeiten (Wandern, Tauchkurse, Klettern, Surfen, Baden) kommt hier sicherlich auch das Nachtleben nicht zu kurz.

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Am späten Nachmittag erreichten wir dann den Strand von Cirali. Die Erkundung ist für den nächsten Tag geplant.

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Ein Gedanke zu „Reinfall, Schneefall, Wüste und auf alten Spuren.

  1. Sehr schöne Fotos, besonders das Erste. Herzlichen Glückwunsch, alles Gute, viel Durchhaltevermögen und auch ein wenig Gesundheit. Ehrfurcht, vor dem, was ihr alles noch so macht .

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